Wetzlarer Schüler- und Jugendturnier

Auch unsere Schüler und Jugendlichen waren am 22.02.2020 unterwegs. Sie tummelten sich in Wetzlar. Dieses Turnier zählt für die Hessische Rangliste der Altersklassen U11 und U13.

Den Anfang machte Alisa Wilhelm im U11 Damendegen-Wettbewerb. Hier gab es 8 Starterinnen, die eine große Runde fochten. Alisa konnte 4 Gefechte für sich entscheiden, dreimal verlor sie. Sie war nach der Runde als 3. gesetzt.

Im Viertelfinale gewann Alisa 10:9 gegen Anna Brackert (Eintracht Frankfurt). Im Halbfinale traf sie auf Nelly Nour-Eldin (ebenfalls Eintracht Frankfurt), der sie sich mit 4:10 geschlagen geben musste.

Am Ende durfte sich Alisa über den 3. Platz und ihre Bronzemedaille freuen. Herzlichen Glückwunsch!

Alisa

Weiter ging es im U13 Herrendegen-Wettbewerb. Hier starteten 24 Fechter. Aus unserer Abteilung gingen Bo Otto, Tim Zverev und Valerio Giannolo auf die Planche.

Bo beendete die Vorrunde mit 3 Siegen und 2 Niederlagen und war 11. für die Direktausscheidung gesetzt. Valerio und Tim beendeten die Vorrunde mit jeweils 2 Siegen und 3 Niederlagen. Valerio war als 14., Tim als 15. gesetzt.

Im 32er-Tableau besiegte Valerio seinen Gegner Maximilian Kozak vom TV Dillenburg mühelos mit 10:1. Bo gewann mit 10:2 deutlich gegen Lukas Buchert von BW Schneidhain. Tim unterlag seinem Gegner Mathis Denk aus Korbach knapp mit 8:10.

Im 16er-Tableau verlor Valerio sein Gefecht gegen Noah Mäder aus Darmstadt mit 6:10. Bo unterlag Jasper Martin (Eintracht Frankfurt) mit 5:10.

Im Hoffnungslauf um die Plätze 13-16 konnten beide ihre Gefechte gewinnen: Valerio besiegte Bilal Selimovic aus Offenbach mit 10:5, Bo besiegte Aron Arnold aus Wiesbaden mit 10:6.

Weiter ging es dann im Hoffnungslauf um die Plätze 9-12. Hier traf Valerio auf Max-Julius Heinecke aus Dillenburg, dem er sich mit 6:10 geschlagen geben musste. Bo unterlag Noah Mäder aus Darmstadt mit 1:10.

In der Endwertung hieß das Platz 11 für Bo, Platz 12 für Valerio und Platz 19 für Tim.

Zeitgleich focht Eva Hauk im U13 Damendegen-Wettbewerb. Hier nahmen 15 Fechterinnen teil. Eva focht eine sehr gute Runde mit 3 Siegen und nur 1 Niederlage. Sie war damit als 5. gesetzt.

Im 16er-Tableau gewann Eva mühelos mit 10:5 gegen Selina Werner aus Darmstadt. Im Siegerlauf traf sie dann auf Ina Sternberg aus Offenbach. Das Gefecht endete 3:10. Im Hoffnungslauf um die Plätze 9-12 konnte Eva ihr Gefecht gegen Sophie Kallenborn aus Wetzlar mit 10:7 für sich entscheiden.

Im Viertelfinale traf Eva dann wieder auf Ina Sternberg (Offenbach). Diesmal endete das Gefecht 4:10. Eva erreichte einen sehr guten 5. Platz in der Gesamtwertung.

Eva

Als letztes ging Rufus Ochmann im U15 Herrendegen-Wettbewerb an den Start. Hier gab es 9 Teilnehmer.

In der Vorrunde lief es nicht so gut für Rufus, in der Zwischenrunde konnte er jedoch 1 Gefecht gegen die deutlich turnier-erfahrenere Konkurrenz für sich entscheiden. Somit schaffte Rufus die Qualifikation für das Viertelfinale.

Dort traf er allerdings auf den als 1. gesetzten Moritz Glaser (Kassel), dem er sich mit 4:15 geschlagen geben musste. Rufus erreichte den 8. Platz in der Gesamtwertung und konnte einiges an Turniererfahrung sammeln.

Rufus

 

 

 

Preis der Quadratestadt Mannheim

Am 22.02.2020 war auch Alessia DeAngelis unterwegs: Sie nahm am U23 European Circuit in Mannheim teil, dem Damendegen-Pendant zum Weißen Bär in Berlin. Hier starteten 134 Fechterinnen aus 19 Ländern.

In der Vorrunde errang Alessia 2 Siegen, 4 Gefechte verlor sie (1x knapp 4:5). Sie qualifizierte sich als 89. für die Direktausscheidung. Im 128er-Tableau war Alessias Gegnerin Anna Hornischer, der sie sich leider mit 3:15 geschlagen geben musste.

Alessia landete in der Gesamtwertung auf Platz 94.

Weißer Bär in Berlin

Am 22.02.2020 nahm Kirill Timoshenko am Weißen Bär in Berlin teil. Dabei handelt es sich um ein U23-Turnier des European Circuit. Insgesamt starteten 220 Fechter aus 28 Ländern im Herrendegen Senior Wettbewerb.

Die Vorrunde beendete Kirill mit 4 Siegen und 2 Niederlagen. Er war danach als 53. für die Direktausscheidung gesetzt und sicherte sich so ein Freilos für das 256-Tableau. Im 128er-Tableau traf Kirill dann auf Javier Ivan Gormaz aus Spanien, dem er sich leider mit 12:15 geschlagen geben musste.

In der Endwertung landete Kiril somit auf Platz 75.

35. Frankfurter Stadtschulmeisterschaften im Fechten

5 Schulen dürfen sich zu einem errungenen Pokal einigen. Das eine Ergebnis, dass am Samstagnachmittag zum Schluss feststand war: „Keine der Schulen, die letztes Jahr auf dem Treppchen standen und die Wanderpokale für die Schulwertung erhalten hatten wiederholte dieses Ergebnis“.
Vorangegangen war, dass ab 9:00 Uhr 62 Schüler*innen in ihren Alterklassen für 28 Schulen auf den Blanchen kämpften. 2 davon im neuen Fechtsaal, 5 in der großen Halle. Angefangen bei der U9 bis zur U17, männlich und weiblich. Der jüngste Teilnehmer mit gerade mal 8 Jahren hatte gerade erst seine Turnierreifeprüfung erlangt.
Wenn man dem Sprachengewirr der Teilnehmer*innen , der Betreuer*innen und auch der mitgekommenen Familienangehörigen lauschte sowie die unterschiedlichen Hautfarben registrierte glaubte man bei einem international besetzten Turnier zu sein. Erfreulich das gemeinsame Treiben. Auf der Blanche fair gegeneinander fechten und sonst miteinander das Ganze gemeinsam erleben. Eben Integration im Sport.
Natürlich gingen die Fechter*innen für ihre Schulen ins Gefecht. Aber für die Kinder und Jugendlichen war auch das Abschneiden innerhalb ihrer Altersklasse persönlich wichtig. Die einen brachten schon viel Erfahrung aus ihrem Vereinstraining und bereits bestrittenen Wettbewerben mit, die anderen hatten im Rahmen einer Fecht-Schul-AG erste Erfahrungen gesammelt.
Nach Gefechten die nicht so endeten wie sie es sich vorgenommenen hatten konnte man bei ihnen das Fairplay erkennen, das sich der Veranstalter gewünscht hatte. Bei der überwiegenden Mehrheit der Angehörigen und Betreuer auch. Scheinbar hatten einige wenige Angehörige den Aushang der FTV-Fechtabteilung leider nicht gelesen. In dem darauf hin gewiesen wurde, dass an dem Wettbewerb teilnehmende Kinder mitmachen um zu lernen „Alles zwischen Sieg und Niederlage“ und dass es Mut braucht um mitzumachen. Fairplay, Ermutigungen und Applaus die Schlüsselwörter dazu sind, auch der Eltern. Schade.
Nach einer Vorrunde (Jeder gegen Jeden) wurden in der Zwischenrunde die Teilnehmer der Endrunde bzw. der Platzierungskämpfe ausgefochten.

Besonderheiten:
U9 weiblich hatte nur eine Teilnehmerin. Sie belegte hier, wie konnte es anders sein, den ersten Platz. Focht aber bei den männlichen U9 mit. Dank der getrennten Wertung litt keiner der männlichen Widersacher darunter. Sie hätte bei einer gemeinsamen Wertung aber auch diese hinter sich gelassen und stand auch dort mit auf dem Treppchen.

Die zwei erstplatzierten Teilnehmerinnen aus U 13 fühlten sich so stark um auch bei den älteren U15 mitzufechten. Sie hatten recht und belegten auch dort identische Platzierungen. Bei den männlichen U13 versuchte das der Drittplatzierten und belegte in der U15 ebenfalls diesen Platz.

Alle Teilnehmer erhielten eine Urkunde zu Ihrer Platzierung und ein Sachpreis der Frankfurter Sparkasse. Die ersten Drei bzw. Vier (da beim Fechten Platz 3+4 nicht ausgefochten werden) jeder Altersklasse erhielten außerdem eine Medaille.

Nachdem alle Einzelwertungen ausgefochten waren standen auch die diesjährigen Empfänger der im Jahr 2010 von der Frankfurter Sparkasse gestifteten Wanderpokaltrophäen für die Schulen fest.

1. Platz: Freie Christliche Schule mit 3 Goldmedaillen
2. Platz: Lycée Francais Victor Hugo mit 2 Goldmedaillen
3. Platz: Gemeinsam mit jeweils 1 Goldmedaille

European School
Fraunhofer Schule
Marie-Curie-Schule
Phorms-Schule
Riedberg-Gymnasium

In der 35-jährigen Geschichte der Stadtschulmeisterschaften das erste Mal, dass 5 Schulen gemeinsam einen Platz belegen. Sicherlich werden sie gemeinsam den Gordischen Knoten lösen, wer die Trophäe und wie lange in seiner Schule zur Schau stellen darf.

In der Schlussansprache der zweiten Abteilungsleiterin Erika Fenner brachte sie ihren Dank gegenüber allen Spendern, dem sehbaren und dem unsehbaren Teil der Unterstützer zum Ausdruck, die es erst ermöglichen die Stadtschulmeisterschaften auszurichten.

Dieter Schönwies